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Home » Biertest » Ale » Ratsherrn Pale Ale im Test

Ratsherrn Pale Ale im Test





Von: Micha  Tags: Bier,Biertest,Hamburg,Pale Ale,Test  Verfasst am:  August 19, 2012  |  Kein Kommentar


Das zweite Bier der Ratsherrn Brauerei aus Hamburg steht an, neben dem Rotbier kommen wir also nun zum Ratsherrn Pale Ale, das in einer 0,33l Flasche vor uns steht. Die verwendeten Hopfensorten sind Herkules, Tradition, Cascade, Saphir, Hallertauer Mittelfrüh. Das Ale hat eine Stammwürze 13,5% und einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Im Glas macht das Pale Ale eine ganz gute Figur, Schaum hält und ist stabil. Die Farbe des Bieres ist orange zusammen mit einem sehr hellen braun.

Der Geruch ist ist mild und etwas fruchtig, leichte Aprikosen- und Grapefruitnuancen strömen in die Nase

Zu Beginn zeigen sich bei diesem Ale gleich tolle Aromen. Es ist fruchtig, zusammen mit einer dezenten Herbe und einer leichten Säure. Citrus- und Grapefruitnoten lassen sich deutlich heraus schmecken. Eine leichte süßliche Note begleitet auch den Antrunk, etwas beerig und leichte Honignuancen lassen sich erahnen.

Zur Mitte hin verschwindet die leichte Süße…. Fruchtaroma bleibt erhalten und es wird langsam etwas herber. Ein Orangenaroma kann sich heraus bilden, erst etwas süßlich und dann im weiteren Verlauf bekommt es einen Charakter von herber Orangenmarmelade. Eigentlich recht lecker….

Der Abgang zeigt sich anfangs noch recht fruchtig, intensiver als in der Mitte… im weiteren Verlauf klingt alles schön ab und was bleibt ist der Eindruck eines tollen ausgewogenen Pale Ales aus Good Old Germany. Daumen hoch, ich fands lecker……

Horscht:

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins oder so ähnlich könnte man bei diesem edlen Stöffchen singen, man kann es aber auch gerne zum Mittagessen servieren, manch einer liebts zum Frühstück, zu denen gehöre ich aber nicht, da liebe ich es nicht herb, da muss was liebliches her.

Wir testen heute das Ratsherren Pale Ale. Die Herren der Ratsherrn Brauerei haben das Rezept über die rauhe See von England nach Deutschland geschleppt und hier nachgebraut, wenn ich mich richtig informiert habe. Wir haben da ja schon mal was getestet, wenn ich mich richtig erinnere, bei der Haufen Testerei, kommt man manchmal durcheinander, auch die Gehirnzellen schwinden manchmal dahin, aber das nehmen wir für Euch gerne in Kauf.

Eingeschenkt schaut das nicht gerade englisch aus, geht eher ins Orange/bräunliche, kann ja trotzdem schmecken.

Wenn ich mit meinem Gümpel ins Glas rieche kommen mir Citrusfrüchte und vielleicht etwas Blumiges entgegen. Auf der Zungenspitze kommt gleich der Citrus rüber, weiter hinten bisschen Hopfiger mit irgendwas ja fruchtig/blumig und wird dann herber im Rachen.

Ja schmeckt ganz gut, aber nach so vielen getesteten Pales und was weiß ich was, fehlt mir das besondere etwas, der Kick halt. Ein gutes Bier trotzdem, gerne wieder, ich freue mich auf meine nächsten Hamburgbesuch, vielleicht darf ja Vollhorst Euch mal besuchen.

Bis bald und Prost euer Vollhorst

 

www.ratsherrn.de

www.facebook.com/Ratsherrn

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