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Home » Biertest » Das Honigbier der Brauerei Hofstetten aus dem Mühlviertel (Oberösterreich) im Test

Das Honigbier der Brauerei Hofstetten aus dem Mühlviertel (Oberösterreich) im Test





Von: Micha  Tags: Bier,Biertest,Österreich,Test,Vollbier  Verfasst am:  September 12, 2012  |  Kein Kommentar


Heute ist ein Bier dran, bei dem es bestimmt wieder kontroverse Meinungen dazu geben wird, das Hochland Honigbier mit 6,2% alc. der Brauerei Hofstetten aus St. Martin aus dem Mühlviertel in Oberösterreich. Alle Zutaten des Vollbiers sind alle aus biologischer Landwirtschaft. Der Honiganteil liegt bei 4%.

Bier mit Honig? Naja ich finde erst mal probieren, danach kann man ein Urteil fällen.

Beim Flaschenetikett fehlt mir für ein Honigbier ein bisschen das Besondere, vielleicht eher eine Blumenwiese im Hintergrund. Würde mir besser gefallen. Störend finde ich den roten Streifen mir der Trinktemperaturempfehlung, sieht aus wie ein Warnhinweis.

Im Glas passt die Figur. Goldgelb schimmert das Vollbier und der Schaum ist naja… hält sich zumindest kurz.

Der Geruch ist geil. Es riecht wie ein Helles nur noch einen Tick süßlicher.. vielleicht das Süßliche eines Bocks… je wärmer es wird desto mehr kommt der Honigduft durch.

Erster Schluck: Wie immer bei der Brauerei Hofstetten…. anders und interessant

Es beginnt auch wie schönes angenehmes Helles. Leicht grasiger und dazu etwas malziger Antrunk, aber so nach und nach merkt man wie eine süßlich-herbe Honignote durchkommt und wunderbar ansteigt. Ab der Mitte füllt dieses Aroma komplett den Mundraum aus.
Aber nicht an pappig süßen Honig denken, eher an so etwas wie Waldblüten- oder Akazienhonig (ich hoffe das passt, soviel Honig esse ich nicht). Es lassen sich auch nussige Nuancen in der Mitte erahnen. Samtiges fast schon moussierendes Trinkgefühl. Dieses Bier muss man defintiv wärmer trinken, damit es sein Aroma vollends entfaltet kann.

Es ist wunderbar abgestimmt und der Hopfen hält durch seine dezente Herbe etwas die Honigsüße im Zaum. Ein blumig süßer Abgang rundet das Bier ab und begleitet einen durch den wunderbar langen Abgang. Wer Bockbier liebt, kommt denk ich hier auch auf seine Kosten…. zum Glück haben wir auch noch den Honigbock der Brauerei im Vorratslager. Das Honigaroma wirkt lange nach… nach einiger Zeit kommt das Gefühl im Mund auf, also ob man vorhin einen Löffel mit Honig abgeleckt hat.

Mir schmeckts liebe Bierfreunde….

Horscht:

Servus, heute testen wir ganz gesund, ein Honigbier. Was man sich nicht alles einfallen lässt, um Erfolg zu haben, ein Honigbier aus dem Hochland. Hochland, das sind doch die Highlands und die Highlander haben ja vielleicht auch Met getrunken wie die Wikinger und Met ist ja soviel ich weiß ein Honigbier, ob da ein Zusammenhang besteht? Oder ob da ein paar österreichische Imker nach dem 5. Stiegl nur eine lustige Idee hatten?

Also man soll das Bier in einem Zustand von 9 – 12 Grad genießen, dass sich das Honig-Aroma ordentlich entfalten kann. Ich denke, die Temperatur passt, ich teste sowieso die Biere meist nicht so kalt, da schmeckt man es besser, kalt kannst alles saufen.

Das Etikett schaut ganz buzzich aus, ich vermisse nur eins darauf, den Lieferanten, die Biene, also die hätte schon eine Widmung verdient, außerdem hat das einen großen Erkennungswert…. Leute Etikett ändern!!! Das Bier ist natürlich, wie sollte es anders sein, goldig. Nach dem Einschenken liegt’s richtig goldig im Glas, der Schaum ist schön und hält ganz gut.

 

Es riecht wirklich nach Honig und ich liebe Honig, darf bei keinem Frühstück fehlen. Honig hat übrigens eine heilende Wirkung, deswegen darf das bei Vollhorst nicht fehlen, mein Magen muss ja einiges aushalten. Ich probiere es und würde das Bier jetzt ohne Honig als ein Landbier einschätzen und das wirklich mit leichtem Honig– Hintergrundgeschmack und ich finde es wirklich interessant, wie das schmeckt.

Wie gesagt, ich mag Honig, wer’s nicht mag, dem wird auch das Bier nicht schmecken. Ja liebe Nachbarn, das schmeckt nicht schlecht, ich war ja vor kurzem bei euch zum Wandern, leider begegnete mir dieses  Bier nicht, das hätte ich auf jeden Fall dem ganzen Stiegl und was weiß ich für Zeugs vorgezogen. Nicht falsch verstehen, aber ich bin Franke und Biertechnisch verwöhnt. Da können Großbrauereien nicht landen, außer das Zillertaler Landbier, das ich auf dem Strapsenjoch oder wie das hieß genossen habe, das war echt lecker. Danke, war sehr interessant, gerne wieder, wir trinken für die Gesundheit.

Bis bald Euer Vollhorst

www.hofstetten.at

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