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Don No 1 Impala der Weissbräu Schwendl im Test





Von: Micha  Tags: Bayern,Biertest,Test,Weizenbock  Verfasst am:  Oktober 3, 2012  |  Kein Kommentar


Heute steht der DON NO 1 IMPALA ein Weizen-Doppelbock mit alc. 8% vol. vor uns. Dank eines Gewinnspiels beim Bier-Index darf ich ihn nochmal probieren. Denn schon vor der Zeit von neubierig ist mir dieser edle Stoff einmal an der Kehle vorbei geflossen. Es war damals eine ganze neue Erfahrung in Sachen Geschmack… ich habe ihn zusammen mit Freunden verkostet, aber alle (bis auf meine Wenigkeit) waren nicht so überzeugt… ich fand ihn damals schon super. Die Frage die ich mir stelle, wäre es mir wenn ich mich nicht mit dem Thema Bier beschäftigen würde genauso ergangen? Ich glaub dass man sich bei bestimmten Bieren, die fern des normalen Konsumverhaltens sind, sich erst an den Geschmack gewöhnen muss und ihn dann erst lieben lernt.

Nun gut, gehen wir wieder zum Don No 1 Impala der Weissbräu Schwendl aus Tacherting zurück.

Der Weizen-Doppelbock kommt in einer sehr edlen Verpackung daher. Eine verkorkte 0,75 Liter Flasche mit einem edlen und nicht aufdringlichen Etikett.

Im Glas sieht es auch gleich edel aus, wunderbarer stabiler Schaum und die Farbe ist orange bis hellbraun.

Der Geruch ist der Knaller, davon hätte ich gerne einen Duftbaum im Auto. Man kann wirklich sehr oft riechen und immer wieder kommen einen andere Aromen in den Sinn. Für mich riecht es auf jeden Fall nach Pfirsich und Aprikose. Unterschwellig auch etwas nach Honigmelone und ein leichter Bananenhauch ist auch dabei.
Erster Schluck: Wow, Done du bist spitze…

Wieder mal was, was ich liebe… dieses fruchtige Aroma in der Nase, man setzt an und kriegt sofort einen Schlag auf den Geschmacksnerv, weil der Geschmack in der Mundhöhle in eine ganz andere Richtung geht.

Es startet deutlich herb mit einer leichten fruchtigen Säure, die in Richtung  Grapefruit geht… das Malz ist spürbar, kommt aber meines Erachtens nicht gegen das intensive fruchtige Aroma an. Das Feuerwerk an Aromen ist wirklich kaum zu beschreiben und es ist fast unglaublich wie locker und leicht sich dieser Weizen-Doppelbock trinken lässt. Von wegen schwer… man merkt die 8% gar nicht.

Zu zum Graperfruitaroma kommen in der Mitte weitere fruchtige Noten dazu, Lychee kommt mir in den Sinn. Leichtere hefiger bananiger Beigeschmack aber nicht zu stark.

Die fruchtige Säure legt sich und es wieder weich und mild, leichte Aromen von Honigmelonen kann man erahnen und es beginnt herb zu werden. Der Hopfen erkämpft die Vorherrschaft und breitet sich im Abgang deutlich aus…

Unterschwellig kommt im Abgang zur Herbe noch etwas anderes würziges dazu, hat etwas von Muskat. Und der finale Kick ganz am Ende ist noch ein Hauch Citrus.

Sorry wenn sich die Beschreibung anhört wie ein Fruchtcocktail, aber das ist das was ich empfunden habe. Und kann mich nur wiederholen, der Don No 1 Impala ist die Wucht, und es war mir eine Ehre das trinken zu dürfen.

 

Horscht:

Mein König hat wieder zum Test geladen. Er hat gesagt, ich soll mir was Feines anziehen, denn heute ist ein besonderer Tag. Ich wunderte mich schon, was los ist. Ist er mal nüchtern, ist er Vater geworden? Nein, als ich die Flasche sah, machte ich mir sogar noch eine Krawatte ran.

Man sieht das edel aus, ein Bier?!? Mit Korken in einer edlen 0,75 Liter Flasche, menno menno, jetzt wird’s aber vornehm. Der König bittet zu Tisch und füllt den Don No1 Impala Weizenbock in ein besonderes Glas, das nur zu besonderen Anlässen den Schrank verlässt. Zum Glück hat er es vorher entstaubt. In dem Glas liegt ein schönes orange/hellbraunes Bier mit einem schönen festen Schaum, es steht einfach festlich da.

Jetzt aber mal ran, sonst wird’s noch schlecht. Die Geruchsprobe lässt erahnen was da auf einen zukommt, das riecht nach alkoholisiertem Fruchtkorb in bieriger, flüssiger Form. Einfach der Hammer, nach was das alles riecht, kaum zu definieren und jedes Mal riecht es anders. Pfirsich, Aprikose, Melone unterstützt von 8 % Alkohol, etwas Citrus und der Hopfen im Hintergrund, man kann gar nicht aufhören. Das Bier kommt einem Orgasmus gleich, soweit ich mich noch erinnern kann. Ich frag mich manchmal, was das noch mit Bier zu tun hat.

Ein normaler Biertrinker würd sich schütteln, der ist so etwas nicht gewohnt oder weiß es nicht zu schätzen. Also ich fand es königlich, beim Bierkönig dieses edle Tröpfchen verzehren zu dürfen, jederzeit wieder.

Bis bald Euer  Don Vollhorst

www.weissbraeu-schwendl.de

Facebook: www.facebook.com/weissbraeu.schwendl

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