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Home » Biertest » Das Urhell im Test – Das neue Bier aus dem Hause Franken Bräu

Das Urhell im Test – Das neue Bier aus dem Hause Franken Bräu





Von: Micha  Tags: Bier,Biertest,Franken,Helles,Test  Verfasst am:  März 26, 2012  |  1 Kommentar


Vor kurzem ist uns das neue Helle der Franken Bräu (Neundorf bei Mitwitz im Frankenwald) reingeschneit… das Urhell. Das Etikett der Flasche vermittelt aber eher den Eindruck eines dunklen Bieres… ohne zu lesen hätte ich nicht gedacht das es sich hier um ein Helles handelt.

Geruch: frisch & spritzig... erinnert mich an ein Glas Sekt… hab mehrmals dran gerochen, aber an das hat es mich erinnert.

Der Schaum passt, hält sich gut, da gibts nix zu meckern. Im Antrunk merkt man sofort das ein recht mildes Bier ist, ist ja auch ein Helles…

Nach milden Antrunk prickelt es etwas und ein schönes mildes malziges Aroma breitet sich aus mit einem leichten hopfig herben Hintergrundaroma. Bis hier würd ich als ganz normales Helles bezeichnen.

Im Abgang aber fand ich etwas anders… der Hopfen zeigt sich hier deutlicher. Eine sehr angenehme Herbe zum Abgang, fast a bisserl viel. Das Bier bleibt schön lange im Mundraum erhalten und ich konnte leichte Marzipannoten rausschmecken. Zumindest hat mich das süßlich-bittere im Abgang daran erinnert. Fand ich sehr interessant. Ein passables Helles…. läuft wunderbar!

Auf der Webseite der Franken Bräu steht: “Unser Urhell als Speisebegleitung schmeckt am besten zu Salat, gekochtem Fisch, Geflügel, und mildem Käse.” …

Genau das würde ich auch sagen, zu Fisch kann ich mir das gut vorstellen… Käse hmm da kommt es glaub ich auf den Käse an, es müsste ein milder Käse sein. Demnächst gibt es noch ein Kellergold bei der Franken Bräu… na da freu ich mich drauf. Mal schauen was Horscht zum Urhell meint….

 

 

Horscht:

Servus miteinander, heute testen wir mal wieder: Gott sei Dank werden die Abstände zwischen den Test kürzer, mein Großer Meister und Bierbeschaffer hatte ein Einsehen.

Jetzt brauch ich auch erst mal eins.

Der Sonntags Familienausflug war heute etwas anstrengend, wie ihr bei Vollhorst´s Facebook – Seite nachlesen könnt. Das war wieder was, die Kids haben kein Fettnäpfchen ausgelassen.

Okay, jetzt zum Bier, ein Franken Bräu Urhell. Ich glaub des is ziemlich neu, noch nix davon gehört.

Überhaupt muss ich gestehen, dass ich als Franke eigentlich kaum Franken Bräu getrunken habe, liegt wahrscheinlich auch daran, dass es hier in Coburg kaum ausgeschenkt wird, liebe Brauerei hier ist noch ein Markt offen. So, die Flasche ist recht anschaulich.

Plöpp gefällt mir immer, ein schönes Etikett mit Fränkischen Wappen und noch so eine Art Familienwappen oder so mit bayerischen Rauten, muss das sein, wir sind Franken keine Bayern, menno.

4,7 % Alkohol verspricht das Etikett, ist nicht sehr viel, naja muss man halt eins mehr trinken und den Verlust der Muttersprache zu erreichen.

Wie der Name schon sagt liegt im Glas ein helles Bier mit hellem Schaum, der lange hält.

Der Geruch ist irgendwie , ich weiß auch nicht, riecht ein bischen, wie wenn man in ein Glas Sekt schnüffelt, nur etwas milder, aber angenehm mit etwas hopfigem.

Der erste Schluck ist etwas anders, wie ich es erwartet habe , hopfig, pflaumig, alkoholisch. Es rinnt sauber die Zunge entlang, kein negativer Geschmack, und endet mild in meinem Schlund. Ja, des kann man trinken. Noch ein paar Schluck hinterher, der Tag muss runter gespült werden und ich merke verwundert, dass das Stöffchen ganz schön in die Birne steigt, sicher nur 4,7 %?

Ich trinke die Flasche mit Genuss leer, schmeckt echt ned schlecht, oder wie sagt man als Franke, wenn´s gefällt : „Passt scho“. Ich hätte gern noch eins, leider nur eins bekommen.

So dann wünsch ich Euch ne schöne , geruhsame Arbeitswoche, bleibt sauber und schaut mal wieder rein. Euer Voll (Horst).

Internet: www.frankenbraeu.de

Facebook: www.facebook.com/frankenbraeu

 

 

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1 Kommentar

Ivo Petschke

Warum wir die bayerische Raute im Wappen führen.

Dieses „Wappen“ wurde bis Mitte des letzen Jahrhunderts in der Tat als Brauereiwappen geführt und ziert immer noch Fenster, Teller, Krüge, Türgriffe, etc. in der Brauerei und verschiedenen Gastwirtschaften, irgendwann wurde es dann von der „Resi“ abgelöst. Die Ursprünge des Wappens liegen leider im Dunkeln. Die bayerische Raute nimmt wahrscheinlich Bezug auf das bayerische Reinheitsgebot, nachdem unsere Bier seit dessen Bestehen gebraut werden. Insgesamt ist das Wappen “heraldisch” nicht belegbar – es handelt sich wahrscheinlich um ein sich selbst gegebenes Wappen und nicht um ein verliehenes.

Nun wollten wir uns Marketingtechnisch auf diese Wurzeln zurück besinnen. Wir standen daher vor der Frage: „Nehmen wir das alte Brauereiwappen so wie es ist und riskieren solche Beiträge wie oben oder überarbeiten wir es und passen es unseren Ansprüchen an?” So ganz nebenbei, mich stört nämlich die bayerische Raute grundsätzlich, auch ich hätte viel lieber den Fränkischen Rechen benutzt!

Hätten wir die entsprechenden Anpassungen vorgenommen, wären bestimmt andere Stimmen laut geworden, die gesagt hätten: „Oh, dass stimmt aber nicht, schaut her, ich hab hier noch einen Kurg von 1960, da sah das Wappen aber ganz anders aus.“

Wir haben uns für den „historisch“ korrekten Weg entschieden. Ich bitte uns dies nachzusehen.

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